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PostHeaderIcon Werraclassics Hildburghausen Maik nur von Alexander Liebich geschlagen

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 Viele Veranstaltungen für Hobbyfahrer und Jedermänner verdienen mehr Aufmerksamkeit als sie bisher erhalten. Dazu gehören auch die Werraclassics in Thüringen, die zur Förderung des Breitensports ins Leben gerufen wurden. Ein Teil der Einnahmen wird für einen guten Zweck gespendet. Durch den Berichte und die Videos von Andy Jakesch rücken die Werraclassics heute in den Mittelpunkt.
 
Bei der vierten Auflage der Werraclassics starteten über 40 Fahrer auf den 3,3-km-Kurs, auf dem die Teilnehmer 18 Mal einen Anstieg zu bewältigen hatten, der sich diesmal aber nicht als Knackpunkt herausstellen sollte. Das Fahrerfeld war trotz der Abwesenheit des Vorjahressiegers Rene Fischer so stark wie noch nie zuvor besetzt. So stellten sich nicht nur die thüringischen Teams DKV und Highworks dem Vergleich zwischen C- und Hobbyfahrern, sondern auch Seriensieger Maik Hamann von VHS Ramazzotti, den man trotz fehlender Unterstützung durch Teamkollegen erneut als heißen Siegkandidaten handeln musste.Nach zwei eher verhaltenen Runden wurde das Tempo in der 3. Runde so hoch angezogen, dass einige Fahrer innerhalb des Feldes Löcher reißen ließen, die sich auf dem offenen Gelände nach dem Anstieg nicht mehr zufahren ließen. Wer schon immer wissen wollte, was eine "Windkante" ist, der konnte dies hier am eigenen Leibe erfahren. Die Rundenzeit blieb knapp unter 4 Minuten, was die schnellste Runde des Tages und vielleicht sogar die schnellste Rundenzeit bei den Werraclassics überhaupt gewesen ist. Dieser enormen Tempoverschärfung und der Windkante musste fast die Hälfte des Feldes Tribut zollen und verlor frühzeitig den Anschluss.

Ob des kantigen Windes schien sich in der Folge niemand im Feld einen Alleingang zuzutrauen, stattdessen suchte man Windschatten. Wenige Runden vor Schluss setzte sich dennoch ein Quartett kurz vor das Feld, aber bis auf den Sebnitzer Alexander Liebich wurden alle Ausreißer wieder gestellt. Im Feld selbst wurde Liebichs Solofahrt nicht so recht zur Kenntnis genommen, was Liebich bei seinem Fluchtversuch begünstigte. Am Ende konnte er drei Sekunden vor dem Feld ins Ziel retten. Den Sprint des Hauptfeldes konnte abermals Maik Hamann knapp vor Frank Neff (DKV) für sich entscheiden.
 
 
 
1
 
Liebich
Alexander
Sebnitzer Radfahrerverein
2
 
Hamann
Maik
VHS   Ramazotti
3
 
Neff
Frank
DKV Team Neff                  
4
 
Linke
Carsten
DKV Team Neff                  
5
 
Harz
Hannes
RFV 1990 Weimar      
6
 
Zschecke
Tilman
DKV Team Neff                  
7
 
Schmidt
Klaus
Team Woelk    
8
 
Eichhorn
Stefan
RSV Sonneberg                
9
 
Becker
Mirko
AC Apolda                      
10
 
Arndt
Torsten
SV Sondershausen      

 

 

Aktualisiert (Freitag, den 19. November 2010 um 15:28 Uhr)

 

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